1868 1900
Als die ersten Bogenlampen die Stadt Zürich erleuchteten, waren wir Teil dieses historischen Ereignisses. Wir ziehen den Hut vor Stirnemann & Weissenbach und wünschten uns, sie würden sehen, was aus dem Unternehmen geworden ist.
1901 1920
Es ist die Zeit der grossen Überlandleitungen und der Erschliessung kunstvoller Beleuchtungskörper in privaten Häusern.
1921 1930
Das erste Radio geht on Air, die ersten privaten Telefonanlagen kommen in die Privathaushalte und Baumann Koelliker ist einer der ersten Installateure.
1931 1950
Wenn Sie diese Jahrzehnte durchgehen, werden Sie bei Ihrem nächsten Flug bestimmt an uns denken.
1951 1960
Grossherzogtum Luxemburg, Alpentransversale, eigene Produkte: Die Jahre ziehen mit etlichen Erfolgen ins Land.
1961 1970
Das Familienunternehmen kommt in die Hände des Nachwuchses und baut seine Marktpräsenz stetig aus.
1971 1980
Lichtpunkte setzen wir nicht nur mit den Fachgeschäften, sondern auch mit weiteren Tochterfirmen und Grossaufträgen.
1981 2000
Die drei gelben neuen Streifen tragen die Bekanntheit von Baumann Koelliker nach aussen; gegen innen wird der Qualitätssicherung Rechnung getragen.
2001 2010
Gebietsverstärkung. Kompetenzerweiterung. Firmenvergrösserung. In ehrgeizigem Tempo wird am Erfolg der ganzen Gruppe gefeilt.
2011 2020
Als Frank Gerber das Unternehmen von seinem Vater übernimmt, übernimmt er auch das konkrete Ziel, mit der Gruppe weiter zu wachsen. Der Plan geht auf.
2021 2030
Das Jahrzehnt ist noch jung, aber alt genug, bereits einen ersten Meilenstein zu setzen, und das wird garantiert nicht der einzige bleiben.
Gebäude von unten Fotografiert in Schwarz-Weiss Altes Bild eines Dorfes in der Schweiz in Schwarz-Weiss Zürich bei Nacht mit Lichtmustern vom Verkehr in Schwarz-Weiss Lichtspuren in Schwarz-Weiss

1868

Unser Anfang.

Die Firmengeschichte führt uns bis in die Pionierzeit der Elektrizität zurück. Otto Stirnemann und Werner Weissenbach legen mit der Firma Stirnemann & Weissenbach den Grundstein der heutigen Baumann Koelliker Gruppe.

1884

Es werde Licht!

In der Stadt Zürich leuchten die ersten 500 Bogenlampen; der grösste Teil durch Stirnemann & Weissenbach installiert.

1885

Die elektrische Gastroküche.

Im Gasthof Löwen in Zug wird erstmals elektrisch gekocht. Der Strom wird lokal mit einem Generator erzeugt, angetrieben durch eine Wasserturbine.

1890

Die ersten elektrischen Anlagen.

Zahlreiche öffentliche und private Gebäude, Bahnen und Industrieanlagen in Zürich kommen in den Genuss der Elektrizität. Stirnemann & Weissenbach übernimmt zirka ein Drittel der Arbeiten.

1898

Neues Domizil.

Von der Waldmannstrasse geht es in ein neues, eigenes Geschäftshaus an der Gotthardstrasse in Zürich.

1905

Neuer Firmenname.

Stirnemanns Schwiegersohn, Heinrich Baumann, verbindet sich mit Gottlieb Kölliker zur Baumann, Kölliker & Co. Unter der Leitung der beiden Ingenieure geht es mit dem Unternehmen rasch bergauf.

1906

Leuchten aus eigener Fabrikation.

In den eigenen Werkstätten werden reich verzierte Beleuchtungskörper aus Metall und Holz hergestellt. Namhafte Künstler fertigen die Entwürfe an. Die verschiedenen Stilrichtungen kommen bei den Kunden gut an.

Gründung des Verbands Schweizer Elektro Installateure VSEI.

In Zürich wird der Verband der Schweizerischen Elektroinstallateure VSEI gegründet. Baumann, Koelliker & Co. gehört zu den Gründerfirmen und ist mit Heinrich Baumann auch im Zentralvorstand vertreten.

1912

Elektrifizierung schreitet voran.

Nebst der Elektrifizierung der Lötschberg-Südrampe für die BLS werden weitere Eisenbahnstrecken erschlossen, auch Freileitungen und Ortsnetze werden in der ganzen Schweiz gebaut.

1915

Private Haushalte.

Die Netzarbeiten und Hausinstallationen entwickeln sich. Hauptsächlich sind Sonnerieanlagen und Beleuchtungen gefragt.

1918

Umzug.

Der «Kramhof» mit seiner zentralen Lage bietet für die Präsentation der vielen Beleuchtungskörper ein ideales Umfeld, darum ziehen wir von der Gotthardstrasse an die Füsslistrasse um.

1919

Die Umfirmierung.

Wir wandeln die Firma in eine Aktiengesellschaft für elektrotechnische Industrie – die Baumann, Koelliker AG. Gleichzeitig erarbeiten wir uns die Kompetenz im Leitungsbau und übernehmen grosse Projekte in der Schweiz und im nahen Ausland.

1920

Die Elektrifizierung der RhB.

Ein geschichtsträchtiger Auftrag: Wir elektrifizieren die Strecke der Rhätischen Bahn Landquart – Davos – Filisur.

1922

Das neue Medium Radio.

Der erste öffentliche Radiosender geht in Betrieb: Radio Zürich. Gottlieb Kölliker hat als Präsident des Initiativkomitees wesentlich zu dessen Entstehung beigetragen.

1925

Das Telefon kommt.

Die Baumann, Koelliker AG erhält als einer der ersten privaten Anbieter die Bewilligung für die Installation von Telefonanlagen.

1930

Das Baumann Koelliker Haus.

Wir ziehen an die Sihlstrasse 37 um, das ist die heutige Nüschelerstrasse in Zürich.

1933

Erste Telefoninstallationen.

Die Telefon-Verwaltung erteilt die Telefon A-Konzession. Schon bald werden grössere Anlagen im Industrie- und Dienstleistungssektor installiert. Auch Netzarbeiten im Kabel- und Freileitungsbau sind gefragt.

1943

Neue Besitzverhältnisse.

Dr. Gustav Gerber tritt ins Unternehmen ein, 1946 übernimmt er das Aktienpaket. Heinrich Baumann scheidet bereits 1921 aus, während Gottlieb Kölliker die Firma bis 1945 leitet.

1946

Grossauftrag Flughafen Zürich.

Wir bekommen den Auftrag für die Planung der gesamten elektrischen Anlagen und führen somit umfangreiche Stark- und Schwachstromarbeiten in den Gebäuden und an den Pisten aus.

1948

Licht für die Flugzeuge.

Extra für den Flughafen Zürich werden zwei Beleuchtungskörper entwickelt: eine doppelseitige hochintensive Pistenlampe sowie eine niederintensive Rollweglampe mit dem markanten gelben Tages-Markierschirm.

1951

Ehrenvoller Auftrag.

Das Grossherzogtum Luxemburg erteilt uns den Auftrag für die Projektierung und Bauleitung sämtlicher elektrischer Anlagen des erweiterten Flughafens von Luxemburg.

1954

Eigene Produkte lanciert.

Wir bringen den Baumann Koelliker Zwischenverteiler und Amtsverteiler neu auf den Markt. In jedem neuen Gebäude bilden sie Sammel- und Trennpunkte für die Telefonleitungen. Auch mit dem eigenen Kühlschrankmodell erzielen wir grosse Verkaufserfolge.

1957

Die Alpentransversalen.

Die grossen Freileitungen über die Alpenpässe entstehen: Gotthard, Nufenen, Lukmanier, Grandinagia, Gemmi – sie bringen die Energie von den Kraftwerken ins Mittelland. Wir sind an allen Leitungsprojekten beteiligt.

1958

Mitarbeitermagazin Seilzug.

Die erste Hauszeitschrift entsteht. Hinter dem Namen steht die Tätigkeit im Leitungsbau, bei der Leiterseile über grosse Distanzen über die Masten gezogen werden.

1960

Die erste Tochtergesellschaft.

Mit den Gebr. Brupbacher in Wädenswil bekommt Baumann Koelliker seine erste Tochterfirma und erweitert damit ihr Installationsgeschäft. Noch heute ist sie ein wichtiger Teil der Gruppe, jedoch in vergrösserter Form Brupbacher Gatti AG.

1961

Marktpräsenz Zentralschweiz.

Die traditionsreiche Stadler AG in Zug wird die zweite Tochtergesellschaft unserer Gruppe und ist heute ein starkes Standbein in der Innerschweiz.

1962

Firmenintegration.

Wir übernehmen die Hess & Co. in Thalwil.

1967

Firmengründung.

In Münsingen BE wird die Gfeller AG gegründet.

1968

Führungswechsel zum 100. Jubiläum.

Dieter C. Gerber übernimmt von seinem Vater die Führung der Baumann Koelliker AG. Exakt 100 Jahre nach der Gründung.

Ruther AG Rheinfelden

In diesem geschichtsträchtigen Jahr kommt die Firma Ruther aus Rheinfelden als neues Mitglied hinzu.

1970

Personalübernahme.

Baumann Koelliker Installationen übernimmt sämtliche Mitarbeitenden von Max Gautschi in Zürich.

1972

Kauf und Verkauf.

In Luzern übernehmen wir die Firma Wiget, 1987 verkaufen wir sie wieder. Nicht verkauft wird die H. Weber Ing. AG in Zürich, die wir 1972 erwerben, vielmehr wird sie 1974 vollständig in die Baumann Koelliker AG integriert

E. Roth Zug

Ein weiteres neues Gruppenmitglied ist E. Roth, das von unserer Stadler AG in Zug übernommen wird.

1973

Der Lichtpunkt.

Aus dem Lampenverkaufsgeschäft an der Sihlstrasse in Zürich wird «der Lichtpunkt». Das Fachgeschäft erregt Aufsehen. Die Idee übernehmen sodann die Tochtergesellschaften in Zug, Wädenswil und Rheinfelden.

1974

Marktbereinigung.

Wir verzichten fortan auf den Verkauf von Radio- und TV-Apparaten.

1976

Herzlich willkommen.

Wir begrüssen die Kägi AG, die in unsere Brupbacher AG integriert wird.

1977

Stark im Stark- und Schwachstrom.

In einer grossen Umschaltung wird der Telefonautomat der damaligen BBC in Baden ausgewechselt. Darauf folgen weitere Grossanlagen; es ist der Startschuss in eines unserer Kerngebiete.

Gatti AG, Horgen

Im selben Jahr wird die Gatti AG in Horgen in die heutige Brupbacher Gatti AG integriert.

1979

Standbein in der Region Olten.

Durch die Übernahme der Käser AG steigern wir unsere Marktpräsenz in der Region Olten.

1980

Grosse Installationsaufträge.

AKW Leibstadt, Engrosmarkt Herdern Zürich, Papierfabrik Utzensdorf, Cellulosewerk Attisholz: Dies sind nur einige renommierte Auftraggeber, die wir mit unserer Leistung begeistern konnten.

1981

Firmenübernahme.

In Zürich übernehmen wir die Bollin AG, die neben Elektroinstallationen auch Sanitär und Heizung anbietet. 2007 wird sie an die Sada AG verkauft.

1983

Bakoplan baut aus.

Das Ingenieurbüro H. E. Frey in Rüschlikon wird in die Bakoplan AG integriert.

1990

Neuer Marktauftritt.

Das neue markante Logo mit den drei gelben Streifen symbolisiert die Zusammengehörigkeit, aber auch die Individualität der einzelnen Geschäftseinheiten.

1991

Verstärkung im Leitungsbau.

Dazu wird die Pfister, Thomann AG in Chur gegründet. 2001 wird sie wieder aufgelöst.

1996

Startschuss in der Gebäudetechnik.

Wir setzen die ersten Aufträge in der Gebäudeautomatisierung erfolgreich um. Der Europäische Installationsbus (EIB) revolutioniert die Haustechnik. Heute wird das KNX-System weltweit angewandt.

1997

Die SQS-Zertifizierung.

Die Baumann Koelliker AG wird durch die SQS nach ISO 9001 zertifiziert. Heute ist die ganze Gruppe nach ISO 9001:2015 zertifiziert.

1998

Veränderter Markt.

Wir konzentrieren uns auf unser Kerngeschäft der Elektroinstallationen und verkaufen den Anlagenbau sowie die Handelsabteilung «Bako-Systeme».

Mehrheitsübernahme durch Dieter C. Gerber

Im selben Jahr übernimmt Dieter C. Gerber von seinem Bruder Niklaus die Aktien und wird somit Mehrheitsaktionär.

1999

Einige Neuerungen.

Mit den ehemaligen Mitarbeitenden der Elektro Winkler AG in Glattbrugg wird die Glattal Installationen AG gegründet. Währenddessen zieht die Baumann Koelliker AG an die Badenerstr. 329. Zudem wird die Electra AG in Baar in die Stadler AG integriert.

2000

Willkommen in der Gruppe.

Die Elektro M+C Zürich AG hat sich einen guten Ruf in Zürich erarbeitet und deckt vor allem den Um- und Ausbau der Ladengeschäfte in der City ab.

2001

Konzentration auf Kerngeschäft.

Da die Liberalisierung im Strommarkt das Umfeld stark verändert, geben wir den Grossleitungsbau auf. Der Kabelbau wird weitergeführt.

2002

Verschmelzung zweier Firmen.

Wir kaufen die Kisseleff AG in Horgen, die 2006 mit der Gatti AG (heute Brupbacher Gatti AG) fusioniert.

2004

Gebietsverstärkung.

Mit der Integration der Wenger + Wirz AG wird Baumann Koelliker zum grössten Elektroinstallationsunternehmen des Kantons Schaffhausen. Zudem erwerben wir die Elektrizitäts AG in Olten und integrieren sie in die Käser AG.

2005

Firmenvergrösserung.

Wir übernehmen die Mitarbeitenden der Gärtner + Leber AG in Wädenswil und integrieren sie in die Brupbacher AG (heute Brupbacher Gatti AG).

2006

Kompetenzerweiterung.

Wir übernehmen die Telematik-Aktivitäten der Intelsa AG.

2007

Wieder ein neues Gruppenmitglied.

Die Gruppe erwirbt die Haupt + Studer AG in Schlieren, die heute das Standbein im Limmattal bildet.

2008

Firmenintegration.

Die Meyer Elektro Horgen fliesst in die Gatti AG ein (heute Brupbacher Gatti AG).

2009

Neues Verwaltungsratsmitglied.

Frank Gerber tritt als weiteres Familienmitglied in den Verwaltungsrat ein.

2010

Neue Geschäftseinheit.

Unter dem Namen «Netfon Solutions» wird ein eigenes Geschäftsfeld in der Telematik gebildet. Vom speziellen Know-how profitieren alle Firmen der Gruppe.

2012

Drei neue Gruppenmitglieder.

Wir begrüssen die Ellenbroek Hugentobler AG mit ihren vier Standorten im Kanton Thurgau, die Eloc AG in Uster, die neu unter dem Namen Netfon Solutions AG auftritt, und die Sägesser Elektro, die als Filiale der Käser AG weitergeführt wird.

2014

Fusion am linken Zürichseeufer.

Die Brupbacher AG in Wädenswil und die Gatti AG in Horgen schliessen sich zur Brupbacher Gatti AG zusammen.

2015

Generationenwechsel.

Frank Gerber übernimmt von seinem Vater das Amt des Verwaltungsratspräsidenten.

2016

Zwei neue Gruppenmitglieder.

Wir begrüssen die Bütler Elektro Telecom und deren Schwesterfirma Beltech GmbH in unserer Gruppe. Sie haben Standorte in Muri, Sins und Dintikon.

2018

150-Jahr-Jubiläum.

Unter dem Motto «Urgestein» feiern wir unser langjähriges Bestehen.

Swiss Arbeitgeber Award.

Dass wir ein guter Arbeitgeber sind, wissen wir. Schön, wenn das aber auch nach aussen sichtbar ist. Der 1. Rang der renommierten Auszeichnung freut uns sehr.

2019

Juristische Aufteilung.

Die Baumann Koelliker AG ist per 1. April in die beiden neuen Rechtseinheiten Baumann Koelliker Management AG und Baumann Koelliker AG aufgeteilt worden. Das Kerngeschäft bleibt jedoch unverändert.

2020

Verstärkung in der Gebäudeautomation.

Die Miesch Elektro AG in Eschlikon gehört zu den Spezialisten der ersten Stunde, vor allem in Bezug auf Loxone und Smart Home. Durch ihren Beitritt verstärken wir unser Know-how in diesen Segmenten.

2021

Ein weiteres Gruppenmitglied.

Die Baumann Koelliker Gruppe integriert das Unternehmen De Boni Elektro AG in Hinwil und erweitert ihre Präsenz im Zürcher Oberland.

2023

Netfon Solutions AG.

In gegenseitigem Einvernehmen lösen wir die Partnerschaft mit Netfon Solutions AG auf. Sie ist fortan nicht mehr Mitglied der Baumann Koelliker Gruppe.